+49-(0)-7542-5306-220 kinderhaus@vaude.com

Im Frühjahr und Sommer 2017 beschäftigten sich die Krippenkinder intensiv mit dem Wachstum der Natur. Zunächst benötigten wir hierfür einen Blumentopf mit Blumenerde und viele kleine Samenkörner, aus denen bei guter Pflege hoffentlich viele leckere Karotten und Radieschen wachsen. Mit den Händen haben wir die Erde aufgelockert, daran gerochen und besprochen, wie sie sich anfühlt. Sie sieht braun aus, fühlt sich kalt und feucht an, und hat einen Geruch, der mit nichts zu vergleichen ist. Dann betrachteten wir die Samen der Karotten und Radieschen einmal ganz genau. Die Samen der Radieschen sind groß und rund. Die Samen der Karotten sind sehr klein und eher länglich. Mit dem Finger machten wir kleine Löcher in die Erde, legten in jedes Loch einen kleinen Samen und deckten ihn behutsam wieder mit Erde zu. Der kleine Samen darf nun erst einmal schlafen.

Anschließend mussten wir die Erde noch vorsichtig wässern. Die kommenden Wochen beobachteten wir die Pflänzchen beim Wachsen, goßen regelmäßig und freuten uns auf die Ernte. Und es dauerte tatsächlich nicht lange, bis das erste Gemüse gereift war. Schon im Mai sind die Radieschen so weit, dass wir sie aus dem Boden zogen. Dazu hielten wir viele Blätter zusammen in der Hand und zogen ganz kräftig daran. Mit viel Kraft und Anstrengung ist es uns gelungen, die Radieschen zu ernten. Die Karotten brauchen noch ein bisschen mehr Zeit.

Weitere Impressionen zum Gärtnern in der Krippe gibt es in der Bildergalerie.