+49-(0)-7542-5306-220 kinderhaus@vaude.com

Am Samstag, den 14. Oktober trafen sich die Projektkinder der altersgemischten Gruppe endlich zum langersehnten Ausflug zum Sea Life nach Konstanz. Finanziert vom Sonderpreis der „Kleinen HeldeN!“ brachte uns der Katamaran über den Bodensee. Herbstliche Kühle und Nebel begrüßte die Kinder am Anleger. Doch die Vorfreude war so groß, dass auch das Wetter nicht störte. Während der Fahrt machte es sich dann so manches Kind zur Aufgabe, die „vernebelten Nebelschiffe“ zu entdecken. Andere begnügten sich mit Bordfernseher und aktueller Werbung rund um den Bodensee. Am spannendsten jedoch war es, sich nach draußen zu wagen. Erst hier bekamen wir tatsächlich eine Vorstellung von der Geschwindigkeit des Katamarans, die man drinnen kaum spürte. Wir staunten über die Wellen und gingen auf Entdeckungstour: „Für was ist diese Tonne? Da könnte ein Rettungszeltschiff sein…“, „Warum braucht man das Seil da?“, „Was befindet sich wohl unter dem Sitz?“ Fast ein Projekt für sich…

Endlich in Konstanz angekommen, begaben wir uns auf direktem Weg ins Sea Life. Da sich die Kinder im Kinderhaus momentan mit dem Thema „Unterwasserwelt“ befassen, war das Interesse besonders groß. Schließlich wollten sie nun die Seesterne und die Seepferdchen „in echt“ erleben, von denen sie bereits so begeistert sprachen. Doch auch die Highlights waren vorher schon bekannt und wurden mit Spannung erwartet: „Wo ist denn nun der Hai und die Schildkröte?“. Auf kindgerechte Weise konnten die großen und kleinen Entdecker Raum für Raum erkunden und staunten dabei über Artenvielfalt und Größe. Eine Kamera lud sie dazu ein, besonders Sehenswertes selbst festzuhalten. Beim Rochenbecken konnten sie Haieier und einen Seestern berühren. Ganz vorsichtig und behutsam nützten sie ihre Chance und merkten sich gleich: In der Mitte mag der Seestern nicht gestreichelt werden, denn da sitzt sein Magen! Für das große Haibecken mit Schildkröten und Rochen nahmen wir uns besonders viel Zeit. Schnell war die Angst vor der Gefahr verflogen und wir beobachten unbefangen die riesigen Meeresbewohner.

Nach all den faszinierenden Eindrücken gönnten wir uns ein Eis und tobten auf dem Spielplatz, bevor wir uns auf den Weg zurück nach Friedrichshafen machten. Noch tagelang sprachen die Kinder von den Erlebnissen am Tag des Ausflugs. In der folgenden Woche gestalteten sie Seesterne für die Unterwasserwelt (Malraum) im Kinderhaus. Dabei waren sie in der Körpermitte besonders vorsichtig, außer eines, welches meinte: „Mein Seestern mag, es, wenn ich ihn am Bauch streichle!“

 

Weitere Impressionen von unserem Ausflug gibt’s in der Bildergalerie.