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Bei der Wald- und Erlebniswoche gab es in diesem Jahr viel zu entdecken. Am ersten Tag besuchte die Schnecke „Schorsch“ die Kinder. Er war einigen noch von den letzten Waldwochen bekannt. „Schorsch“ hatte für die Kinder einen Barfußparcours aufgebaut, um den Waldplatz einmal anders zu „erfühlen“. Für Viele war es eine Überwindung, sich die Schuhe auszuziehen. Vorsichtig berührte ein Zeh nach dem Anderen den Boden. Doch mutig wie unsere Waldkinder nun mal sind, dauerte es nicht lang, bis sie sich jeder – im zweiten Durchgang sogar blind – über den Waldboden traute.  Irgendwas klebt da so komisch an den Füßen… Wir entdecken Harz und fragen uns: „Für was braucht das der Baum nur?“  

Am zweiten Tag erzählte „Eddie“ das Eichhorn Interessantes über die Bäume unseres Waldplatzes. Gemeinsam machten wir uns auf die Suche nach Eichen, Buchen, Ahorn, Tannen und Kiefern. Spannend war dabei auch das Betrachten von Jahresringen auf mitgebrachten Baumscheiben und das Ertasten der harten Rinde und des weichen Holzes in der Mitte. Am Mittwoch machten wir dann einen Ausflug zum Biberbau und zu Bruno, unserem Waldexperten. Nach einem anstrengenden Fußmarsch vom Biberbau zu Brunos Wald ging es entspannt auf dem Traktoranhänger durch den Wald. Der leichte Fahrtwind machte allen die 30 °C Hitze erträglicher. Und so kommen wir mit „kühlem“ Kopf nochmal auf das Harz zurück: Bruno erklärt uns, dass das Harz für den Baum wie eine Salbe ist, die der Rinde hilft zu heilen, wenn diese verletzt ist.

Am Donnerstag war Wasserspaß pur im Bädle angesagt. Mit Eis wurde weiterhin gut gekühlt. Als Abschluss gab es nochmals einen Ausflug. Wir fuhren nach Wollmarshofen und liefen durch ein abenteuerliches Bachbett mit kleinen Wasserfällen, umgestürzten Bäumen usw. Es blieb kein Kind und kein Gummistiefel trocken! Am Lagerfeuer auf dem Marschallhof gab es Würstchen und eine kleine Führung durch den Bauernhof. So ging unsere Waldwoche ereignisreich zu Ende.