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Für die diesjährigen Waldwochen waren aufmerksame Ohren und geschickte Hände erforderlich. Schnecke Schorsch besuchte uns jeden Tag und machte uns auf verschiedene Geräusche im Wald aufmerksam. So schwärmte er eines Tages vom herrlichen „Zilp Zalp“ des gleichnamigen Singvogels, den er nach seinen Kindern rufen hörte oder von dem Summen der Hummel, die ähnlich aufgeregt war, wie er. Die Kinder freuten sich sehr über den ängstlichen, aber auch witzigen Besucher, streichelten und kitzelten ihn und namen ihn stets mit auf ihre Abenteuer.

Sehr zur Freude von Schorsch richteten wir ein „Musikzimmer“ in unserem Lager ein. Zunächst suchten wir uns Steine und Baumstammscheiben und bildeten damit ein Schlagzeug. Schwemmholzstöcke dienten uns als Schlegel. An einem anderen Tag stellten wir aus Schwemmhölzern Xylophone her, die wir mit all der Kraft, die in uns steckte, zusammenschraubten. Der Akkuschrauber half bei den besonders schwierigen Stellen. Bambusklangstäbe vervollständigten unser Orchester. Diese bearbeiteten wir mit unterschiedlichen Feilen, Raspeln und Schleifpapier. Die individuellen Muster machten jedes Klangstabpaar einzigartig und unverwechselbar. Während des Freispieles zog es die kleinen und großen Musiker immer wieder zu ihren Instrumenten. Entweder experimentierten sie mit verschiedenen Spielweisen oder nahmen zusätzliche Naturmaterialien hinzu. Auch unser Waldlied „Im tiefen Walde ist was los“ lud zum singen ein – dank frei für die Kinder verfügbarer Kinderliedvorlage.

Verschiedene Waldspiele und Entdeckertouren sorgten für den bewegungsintensiven Ausgleich. Mit selbst zusammengeknoteten Flößen begaben wir uns mutig in den angrenzenden Bach. Der schlammige Boden dort wollte uns gar nicht mehr gehen lassen! Beim Abenteuerweg durch den Wald trafen wir auf die Spuren des letzten Sturms und der Waldarbeiter bzw. Förster. Wenn Himbeerranken an uns zerren und verschiedene Stöcke unter unseren Füßen verrutschen, kommen wir an unsere Grenzen. Aber gerade dann macht der Waldtag besonders viel Spaß!

Zum Schluss hatte Schorsch eine Schnitzeljagd für uns vorbereitet. Wir folgten Musiknoten durch den Wald und versammelten uns an Ohrsymbolen um die Rätsel rund um Schorsch’s Lieblingsgeräusche zu lösen. Am Schatz angekommen, machten wir es uns gemütlich, um dem Lieblingslied der Schnecke zu lauschen. Die beschwingten Klänge von Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ – begleitet vom Vogelgezwitscher – ließ uns träumen… bis schließlich ein Kind rief: „Wann singen die endlich?“

 

Weitere Impressionen zu den Waldwochen gibt es in der Bildergalerie.